Keiner hört den Letzten - Lesung mit Gerhard Jaritz
Der Roman greift Themen auf wie: Freunderlwirtschaft in Österreich, Femizid, Klimawandel in Kombination mit gesellschaftlich relevanten Fragen und lokalen Bezügen zur Steiermark.
Der Roman erzählt die Geschichte des unschuldigen Knaben Fritz, der von Geburt an Ablehnung erfährt. Was er für Liebe hält, ist bloße Duldung. Sein Heimatort braucht ihn ebenso wenig wie seine eigene Familie. Einzig in der Natur, bei seinen Bienen und in der hauseigenen Bibliothek, empfindet er Glück. Als der einzige Mensch, bei dem er sich geborgen fühlen durfte, durch sein Zutun stirbt, beginnt seine Welt auseinander zu brechen. Verrat und Vetternwirtschaft führen letztlich zu einem für Fritz unausweichlichen Unglück, welches zur Eskalation führt.
Aufgrund innerer und äußerer Umstände mutiert Fritz zum pathologischen Wutbürger und man muss sich am Ende dieses Antiheimatromans fragen, ob er Täter oder Opfer ist.